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Die Naturpark-Tour führt von Kellinghusen über die Gemeinden Rosdorf, Störkathen, Fitzbek und Sarlhusen in Richtung Naturpark Aukrug bis zum Boxberg. Über die Gemeinden Meezen, Poyenberg, Hennstedt und Oeschebüttel gelangen Sie zurück nach Kellinghusen. Die Route durchquert dabei Wälder und Wiesen und bietet das ein oder andere kulinarische Erlebnis.

Wegzeichen Natourpark Tour (c) Holstein Tourismus e.V.
Naturpark Aukrug (c) Holstein Tourismus e.V.
Anschrift: Hauptstraße 18
25548 Kellinghusen

Ansprechpartner

Telefon: 0 48 22 - 37 62 30
Fax: 0 48 22 - 37 62 15
E-Mail: info[at]kellinghusen.de
Website: http://www.stadtmarketing-kellinghusen.de

Die Route beginnt am Bürgerhaus der Stadt Kellinghusen. Sie verlassen die Stadtmitte der Keramikstadt über die Hauptstraße und erreichen die Brauerstraße. Biegen Sie links ein und radeln Sie in Richtung Rosdorf. Auf der rechten Seite erstreckt sich der knapp 5 ha große Rensinger See, der eine durch einen Ziegeleibetrieb entstandene Tonkuhle zum Angler- und Badeort macht. Als nächstes erreichen Sie Rosdorf, das am Geesthang liegt und von einem wunderschönen Mischwald mit sehr altem Baumbestand umgeben ist. Von den verschiedenen Bergen der Gemeinde Taterberg, Waidmannsruhberg und Sägeberg erhascht man einen guten Blick auf die Stör, deren Wiesen nicht nur der Landwirtschaft, sondern auch als Überschwemmungsgebiet des Flusses dienen. Die drei Tannen des Rosdorfer Gemeindewappens finden sich in der Markierung dieser Radroute wieder.

Verlassen Sie Rosdorf in östlicher Richtung und überqueren Sie die Stör. Auf dem Weg nach Störkathen durchfahren Sie das gut 16 ha große Natur- und FFH-Schutzgebiet "Störkathener Heide" mit einem spannenden Waldlehr- und Erlebnispfad. 12 Stationen, zahlreiche Schilder und illustrierte Hinweistafeln rund um das Ökosystem Wald machen den rund 2 Kilometer langen Pfad auf einer Altmoränenfläche mit Binnendünen, Trocken- und Sandheiden sowie wasserhaltigen Senken zu einem beeindruckenden Erlebnis. Die Sinne kommen dabei nicht zu kurz: Baumstämme können barfuß "erfahren" werden, ein Baumtelefon und ein Baumxylofon lassen das Holz sprechen. Und mit etwas Glück können Sie sogar eine kleine Heidschnuckenherde beobachten, die der Heide bei ihrer Ausbreitung behilflich ist. Während Sie die Stör ein Stück weiter in Richtung Norden begleiten, radeln Sie durch das beschauliche Dorf Störkathen, in dem viele schöne und für die Gegend typische Katen zu betrachten sind. In der kleinen Gemeinde Rotensande halten Sie sich links und queren die Stör erneut. Vorbei an Wiesen und Feldern radeln Sie bis nach Fitzbek, das Sie in nördlicher Richtung verlassen und dabei den Mühlenbach passieren. Folgen Sie der ausgeschilderten Route bis nach Sarlhusen, das für sei-ne Fischzuchtanlage bekannt ist genau der richtige Ort für einen frischen Räucherfisch!

Die Strecke führt Sie weiter über die Bünzener Au, die sich durch die Wälder, Wiesen und Felder im Herzen des Naturparks Aukrug schlängelt. Sie folgen der Nr. 10 am Golfplatz und kommen nach Bargfeld. Mit den besten Bratkartoffeln der Region wirbt hier "Hanßens Gasthof", der sich seit über 100 Jahren im Familienbesitz befindet und allerlei Köstlichkeiten anbietet. Frisch gestärkt gelangen Sie zum Heimatmuseum Dat ole Hus in Aukrug-Bünzen. Mittelpunkt des kleinen Museums ist eine Fachwerk-Kate von 1804, die den Besucher in das bäuerliche Leben der letzten 200 Jahre entführt. Bekannt ist das Haus außerdem für sein Kaffee-Angebot mit Waffeln und Roter Grütze "wie bei Oma" im Sommer im grünen Garten, im Winter in der ofengeheizten Stube. Für Antiquitätenliebhaber lohnt sich ein Abstecher nach Aukrug Innien: Der Ziegeleiweg führt Sie zur L121, biegen Sie dann rechts ab und überqueren Sie die Bahnstrecke, folgen Sie der Hauptstraße für ca. 200 Meter. Hier erwartet Sie Aukrug-Antik eine Oase an Antiquitäten, die in einer liebevoll umgebauten Scheune zum Stöbern einlädt. Die Alte Kaffeewirtschaft, ein stilechtes Café mit handverlesenen Möbeln und einem Kaffeegarten, versorgt Sie mit frisch gebackenen Kuchen und Torten, Fassbier und kleinen Gerichten. Zurück auf der Hauptroute bleiben Sie kurz auf der L121 und biegen anschließend rechts ab in Richtung Homfeld bis zum Fuße des 87,8 Meter hohen Boxberges. Verschiedene Wege führen hinauf auf die Spitze, von wo aus sich ein wunderschöner Blick über sanfte Hügel, Moore und Seen eröffnet. Gleich zwei Cafés, das Café am Boxberg und der Hof Bucken auf der gegenüberliegenden Seite der B430, laden zum Verweilen ein.

Von nun an ist die Geest deutlich spürbar - die Strecke führt hinauf nach Meezen, hinunter nach Poyenberg und weiter bergauf bis zur höchsten Geest des Kreisgebietes Hennstedt. Schon in der Ferne markiert der 170 Meter hohe Fernsehturm das Ziel. In Hennstedt lohnt sich ein Blick auf die 1907 erbaute Christuskirche. Für eine kulinarische Stärkung empfiehlt sich das am idyllischen Badesee gelegene Hotel, Café und Restaurant Seelust. Vorbei an einer beeindruckenden Wald- und Knicklandschaft gelangen Sie nach Hollenbek, wo der Hof Hollenbek idyllisch auf einer Lichtung liegt und von zwei Seen umgeben ist. In Oeschebüttel halten Sie sich rechts. Im weiteren Verlauf passieren Sie den Rosdorfer Forst, der auf einer Vielzahl von Wanderwegen an Zeugen verblasster Zeiten vorbeiführt den Hügelgräbern. Zurück am Startpunkt in Kellinghusen lohnt sich ein Rundgang durch die Keramikstadt. Vom zentralen Marktplatz ausgehend gelangen Sie schnell zum Keramikcentrum, in dem Töpferkurse, Seminare und kulturelle Veranstaltungen angeboten werden. Im städtischen Museum erfahren Sie alles über die bekannten Kellinghusen Fayencen, die im 18. und 19. Jahrhundert in der Stadt hergestellt wurden. Ein speziell ausgearbeiteter Keramik-Rundgang führt Sie auf die Spuren der 250 Jahre alten Keramik-Tradition und verbindet Vergangenheit und Gegenwart.

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