Mittelpunkt der Entstehungsgeschichte der heutigen Rosenstadt Uetersen ist das 1234 gegründete Adelige Kloster. Noch heute ist dieses Areal ein beliebter Anziehungspunkt. Hier finden Spaziergänger neben der backsteinernen, spätbarocken Kirche am Kloster mit dem beeindruckenden Deckenfresko vom italienischen Meister G.B. Colombo, dem Elsa Plath Pavillion und vielen anderen Klostergebäuden das älteste Haus Uetersens, das Haus der Priörin, aus dem Jahre 1664.
Eine weitere Perle Uetersens, das Rosarium, lockt mit mehr als 890 Rosensorten und 35.000 Rosenpflanzen auf 70.000 qm Fläche. Das Museumsareal Langes Tannen liegt mit seiner denkmalgeschützten Gebäudegruppe inmitten von 26 ha Wald,Wiesen, Feldern, Parkanlagen und Teichen. Im klassizistischen Herrenhaus zeigt eine Schausammlung bürgerliche Wohnkultur des 19. und 20. Jahrhunderts. Die Scheune dient mit Wechselausstellungen und Veranstaltungen als Kulturzentrum.
Weitere Highlights sind das Stadt- und Heimatgeschichtliche Museum des Vereins Historisches Uetersen e.V., das in der ehemaligen Gasanstalt der Stadt (Baujahr 1855) untergebracht ist, der Hafen als maritimes Erbe sowie das Naturfreibad Oberglinde, entstanden aus einer ehemaligen Tonkuhle. Als Hochzeitsstadt bietet Uetersen an 365 Tagen imJahr einen standesamtlichen Trauungsservice.