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Spannende Geschichte(n), gelebte Traditionen, abwechslungsreiche Landschaften – das erwartet Sie im Binnenland Schleswig-Holstein. Lernen Sie die andere Seite des echten Nordens abseits der Küste kennen. Aktiv und erholsam. Ursprünglich und innovativ. Kulturell und genussvoll. Dabei immer im Mittelpunkt: Das ganz besondere Natur- und Kulturerbe der Region mit all seinen Facetten. Bei uns findet jeder sein persönliches Lieblingsausflugsziel oder Urlaubshighlight.

Entdecken Sie die kleinen und großen Schätze der Region bei einem Besuch im Detlefsen-Museum, das seinen Sitz seit 1969 im Brockdorff-Palais in Glückstadt hat und eines der ältesten Museen in Schleswig-Holstein ist.

Das Detlefsen-Museum im Brockdorff Palais in Glückstadt
Das Detlefsen-Museum
Öffnungszeiten: Januar - Februar Do, Sa, So 14.00 bis 17.00 Uhr März - Dezember Di - So 14.00 bis 17.00 Uhr
Anschrift: Am Fleth 43
25348 Glückstadt

Ansprechpartner

Telefon: 0 41 24 93 05 20
E-Mail: museum[at]glueckstadt.de
Website: http://www.detlefsen-museum.de

Glückstadt wurde 1616/17 von dem dänischen König Christian IV. gegründet. Im Detlefsen-Museum ist der Glanz des dänischen Königshauses noch zu spüren. Das Renaissance-Palais, das als Museum genutzt wird, wurde 1631/32 für den Gouverneur der Festung Glückstadt, Graf Christian von Pentz, erbaut. Pentz gehörte als Schwiegersohn Christian IV. zum dänischen Königshaus.

In den neugestalteten Räumen, die mit dem Audio-Guide selbständig erkundet werden können, steht die einzigartige Gründungsgeschichte von Glückstadt als radial angelegte Festungsstadt durch Christian IV. im Mittelpunkt. Rüstungen, Kanonen, Uniformen und Fahnen zeugen von einer bewegten Geschichte unter dänischer Herrschaft.

Der reiche Bestand der Sammlung geht auf den Glückstädter Altphilologen und Theologen Sönnich Detlef Friedrich Detlefsen zurück, der 1894 mit einer Ausstellung zur Kultur der Elbmarschen den Grundstock legte.

In der Judaica-Abteilung wird die spannende Geschichte der sephardischen Juden erzählt, die in der Toleranzstadt Glückstadt eine neue Heimat fanden.

Eine Döns (Bauernstube) aus dem 18. Jahrhundert, die Stadtapotheke von 1830, Objekte aus Handwerk und Gewerbe, Gemälde, kostbare Möbel, Silber, Porzellan und Trachten erzählen von einer reichen Vergangenheit.

Vom dramatischen Kampf mit dem Wal wird in der Abteilung Seefahrt berichtet. Kieferknochen und Wirbel von Walfischen, Harpunen und Walzahnschnitzereien veranschaulichen das abenteuerliche und gefahrenvolle Leben der Grönlandfahrer. Die heute noch überall in Glückstadt präsente Heringsfischerei wird anhand von Schiffsmodellen, Kantjes (Heringsfässer), Kehlmessern, Netzen und Salzschaufeln veranschaulicht.

Regelmäßige Sonderausstellungen zu Kulturgeschichte und Bildender Kunst, Konzerte, Lesungen, Vorträge und Veranstaltungen für Kinder ergänzen die Dauerausstellung.