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Die Leuchttürme entlang der Elbe sind eindrucksvolle Belege der über 100-jährigen Navigations- und Ingenieurskunst.

Die Leuchttürme sind Belege der über 100jährigen Navigations- und Ingenieurskunst.
Die 12 Leuchttürme entlang der Elbe
Anschrift: Große Nübelstraße 31
25348 Glückstadt

Ansprechpartner

Name: Maritime Landschaft Unterelbe
Telefon: 0 41 42 - 88 94 10
E-Mail: info[at]maritime-elbe.de
Website: http://www.maritime-elbe.de

Sie lassen sich vereinfacht in Leitfeuer und Richtfeuer unterscheiden. Die Leitfeuer lenken die Schiffe durch schwierige Gewässer, indem sie z. B. durch verschiedenfarbige Lichter sicheres und unsicheres Fahrwasser kennzeichnen. Ein Richtfeuer dagegen besteht aus zwei Leuchttürmen: dem höheren Ober- und dem kleineren Unterfeuer. Zusammen kennzeichnen sie die Mitte des tiefen Fahrwassers. Die meisten Leuchttürme der Schleswig-Holsteiner Unterelbe sind über die Fahrradrouten "Deutsche Fährstraße" und "Elberadweg" bestens ansteuerbar. Keiner der Leuchttürme ist frei zugänglich.

Richtfeuer Brunsbüttel: Die Richtfeuerlinie Brunsbüttel weist den flussaufwärts fahrenden Schiffen den Weg Richtung Hamburg. Das rotweiß gestreifte Unterfeuer Brunsbüttel steht auf der Schleuseninsel. Sein Gegenstück, das Oberfeuer Brunsbüttel, ein rotweiß gestreifter Stahlbetonturm, steht im Industriegebiet von Brunsbüttel, 1.630 m vom Unterfeuer entfernt.

Die vier Molenfeuer von BrunsbüttelI: Bei Brunsbüttel beginnt bzw. endet der Nord-Ostsee-Kanal. Die Schiffe sparen durch die Fahrt durch den Kanal ca. 10 Stunden Fahrtzeit. Ein Molenfeuer markiert die östliche Einfahrt von der Elbe zu den alten Schleusen im Nord-Ostsee-Kanal. Auf einem achteckigen Granitsockel steht ein achteckiger, sich nach oben verjüngender Turm mit zwei offenen Galerien. Das Dach hat die Form eines Helms, auf dem eine Wetterfahne mit der Jahreszahl 1895 befestigt ist. Der Molenkopf wird bei Dunkelheit angestrahlt. Auch die westliche Einfahrt in den alten Brunsbütteler Vorhafen markiert ein Molenfeuer. Es steht auf der Schleuseninsel im alten Vorhafen und wird bei Dunkelheit angestrahlt. Das Bauwerk ist baugleich mit dem oben genannten Molenfeuer. Ein drittes Molenfeuer, ein weißer Turm mit schwarzem Band, schwarzem Kegeldach und Doppellaterne steht ebenfalls auf der Schleuseninsel. Er trägt die Aufschrift "3". Das Feuer markiert die östliche Einfahrt in den neuen Vorhafen. Das Horn ist nur in Betrieb, wenn mit Lotsen besetzte Schiffe in den neuen Vorhafen einlaufen. Das vierte Molenfeuer von Brunsbüttel steht im neuen Vorhafen auf der Mole vier und trägt die Aufschrift "4". Das Feuer markiert die westliche Einfahrt in den neuen Vorhafen und wird ebenfalls bei Dunkelheit angestrahlt.

Richtfeuer Scheelenkuhlen/St. Margarethen: Das Unterfeuer Scheelenkuhlen in St. Margarethen an der B 431 ist über die Fahrradroute Deutsche Fährstraße und den Elberadweg problemlos zu erreichen. Der rot-weiß gestreifte Turm aus Beton erhebt sich gute 23 Meter über den Erdboden. Er hat gleich zwei Aufgaben und dient nicht nur dem Oberfeuer Scheelenkuhlen für die Richtfeuerlinie Scheelenkuhlen als Unterfeuer (Markierung des Fahrwassers für flussaufwärts fahrende Schiffe), sondern markiert gleichzeitig die Richtfeuerlinie St. Margarethen zusammen mit dem Oberfeuer St. Margarethen, die das Fahrwasser für die flussabwärts fahrenden Schiffe anzeigt. Der rotweiß gestreifte Turm mit Umgang und Brüstung prägt das maritime Bild des Unterelbufers maßgeblich.

Richtfeuer Brokdorf: Die Richtfeuerlinie Hollerwettern-Brokdorf markiert das Fahrwasser für die stromabwärts fahrenden Schiffe. Das Oberfeuer Brokdorf, ein rotweiß gestreifter Turm mit doppeltem Umgang, steht auf dem Gelände des Kernkraftwerks. Dem Oberfeuer zugeordnet ist das Unterfeuer Hollerwettern. Der rote Turm mit weißem Band und doppeltem Umgang steht am Elbufer.

Alter Leuchtturm Hollerwettern: Der alte Leuchtturm Hollerwettern war von 1911-1982 in Betrieb. Er hatte ein Quermarken-, Leit- und Unterfeuer in seinem Laternenhaus untergebracht. Der viereckige Turm mit runder weißer Laterne und spitzer weißer Kuppel ist 18 m hoch. Die Leuchtfeuereinrichtung wurde entfernt. An dem Turm ist ein Wohnhaus angebaut, beides ist in Privatbesitz.

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