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Bei dem Gebäude handelt es sich um einen stattlichen zweigeschossigen Bau mit sieben Fensterachsen, einem Untergeschoss und einem vollständig ausgebauten Dachgeschoss. Das ehemalige Palais der Familie Doos wurde von 1785 bis 1786 erbaut und der Stadt Wilster im Jahre 1829 von der verstorbenen Etatsrätin Doos geschenkt.

Das Bild zeigt den Spiegelsaal im Neuen Rathaus in Wilster.
Spiegelsaal im Neuen Rathaus Wilster (c) Wilstermarsch Service GmbH
Öffnungszeiten: Während der Öffnungszeiten der Stadtbücherei besteht die Möglichkeit, die Räume im Erdgeschoss anzusehen. Eine komplette Besichtigung ist im Rahmen einer Stadtführung möglich.
Anschrift: Rathausstraße 4
25554 Wilster

Ansprechpartner

Name: Wilstermarsch Service GmbH
Telefon: 0 48 23 - 92 15 95 0
E-Mail: info[at]wilstermarsch-service.de
Website: http://www.wilstermarsch-service.de

Von der Freitreppe gelangt man in eine vornehme, mit Ölbildern und prächtigen Schränken ausgestattete Diele, deren Fußboden mit Marmorplatten ausgelegt ist. Im Erdgeschoss befanden sich früher die Wohnräume der Familie. Dort ist heute die Stadtbücherei untergebracht. Im oberen Stockwerk waren die Repräsentationsräume und im Dachgeschoss die Schlafräume und die etwa 10.000 Bände umfassende Bibliothek. Fast die gesamte Einrichtung stammt aus dem Schloss Friedrichsruh des Marktgrafen Friedrich Ernst von Brandenburg-Culmbach in Drage, das Mitte des 18. Jh. errichtet und gut 100 Jahre später abgerissen wurde. Im Obergeschoss erstreckt sich ein Festsaal über die gesamte Vorderfront des Hauses mit Stuckereien, Kristalllüstern und hohen Spiegeln in Goldrahmen. Heute wird er von der Ratsversammlung der Stadt sowie als Trauzimmer genutzt. Die persönlichen Besitztümer der Familie Doos sind nicht mehr vorhanden. Sie wurden öffentlich versteigert, da das Testament nur den Verkauf aller befestigten Einrichtungsgegenstände und der Schränke und Truhen verbot. Hinter dem Gebäude befindet sich ein großer Garten, vornehmlich im französischen Stil angelegt, mit aus weißem Marmor gefertigten Götterfiguren aus der antiken Sagenwelt, die ebenfalls vermutlich aus dem Schloss Friedrichsruh stammen.

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