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Austellung mit Außenbereich zu Deichbau, Sturmfluten und Besiedelung der Elbmarschen.

Öffnungszeiten: Öffnungszeiten: Mai - September, jeden 1. und 3. Sonntag im Monat, 14 – 17 Uhr und für Gruppen nach Vereinbarung
Anschrift: Schulstr. 6
25377 Kollmar

Ansprechpartner

Telefon: 04128-704
Website: http://www.kollmar-elbe.de

Vor etwa 1000 Jahren begannen die Menschen in den Elbmarschen, dem Wasser Siedlungsland abzutrotzen. Die Sachsen als erste Siedler hatten noch die Uferdünen für ihre Wohnstätten genutzt. Die wachsende Bevölkerung brauchte aber immer mehr Ackerland, um sich zu ernähren. Erste Wälle wurden zum Schutz um gefährdete Flächen gelegt. Mit dem Ansteigen des Meeresspiegels wurden im Laufe der Jahrhunderte immer höhere Deiche errichtet, die zunächst Köge einschlossen. Heute säumen die Deiche das gesamte Elbufer. Sperrwerke können die Nebenflüsse der Elbe abschotten.

Immer wieder im Laufe der Jahrhunderte konnten die Bauwerke den Sturmfluten nicht Stand halten. Viele Menschen und ihr Vieh starben in den Fluten. Ernten, Hab und Gut wurden vernichtet. Ganze mittelalterliche Städte gingen unter. Aber die Marschbewohner errichteten neue, stärkere Deiche. Früher lag das in der Hand der Landesherren und der Deichkommünen, heute ist das Land Schleswig-Holstein zuständig.

Über den Deichbau und die Sturmfluten in unseren Elbmarschen informieren wir mit Schautafeln, Literatur, Videomaterial und Zeitungsartikeln. Die Februarflut von 1962 bildet einen Schwerpunkt.

Auch über die Besiedlung zeigen wir Artefakte von der Steinaxt, über mittelalterliche Kanonenkugeln, bis zum Zinkbecher des vorigen Jahrhunderts, die in der Elbe gefunden wurden.

Im Außenbereich kann man sich über moderne Uferbefestigungen informieren. Dort stellen wir auch die Nachbildung einer mittelalterlichen Hamburger Seetonne und einen alten Segelschiffanker aus.

IN DIESEM JAHR BLEIBT DIE AUSSTELLUNG WEGEN CORONA GESCHLOSSEN